Verliebe Dich in Neuseeland! Jetzt!

Es ist ja lang kein Geheimnis mehr, dass ich mich unsterblich in Neuseeland verliebt habe. Wer noch nicht da war, kann sich mit den Videos von Martin Heck/Timestormfilms ein kleines grosses Bisschen in dieses wundervolle Land verlieben. Viel Spass beim Schauen. Ich fühle jetzt schon mit….

Story behind the Picture – Winzige kleine Welt

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Olympiaspiele 2000. In Sydney. Der kleine Matze sitzt vor der Glotze und sieht das Opera House. Die Entfernung dahin im Hinterkopf kommt es ihm einfach nur riesig vor. Er stellt sich all diese absurden Sachen vor: Man könnte sich durch die Erde graben und käme wahrscheinlich irgendwo im Hafenbecken vor der Oper raus. Dieses riesige weiss strahlende Ding. Dieses Symbol Australiens. Diese Ikone der anderen Seite der Welt. Unerreichbar! „Story behind the Picture – Winzige kleine Welt“ weiterlesen

Kitelandboarding auf dem Tempelhofer Feld

Neulich bin ich zum ersten mal seit 12 Jahren wieder auf den Skiern gestanden. Auf Einladung von Visit Berlin durfte ich nach noch mehr Jahren endlich wieder etwas tun, was mit meinem damaligen Hobby, dem Windsurfen verwandt ist: Kitelandboarding! Was stand ich in Mexiko doch immer neidisch am Strand und habe die Kiter bewundert, wie sie in den Wellen rumheizen können. Ich konnte mir allerdings nie vorstellen, wie so ein Kite tatsächlich kontrolliert werden kann. Und für einen Kurs war das Wetter leider immer zu schlecht.

Schön für mich also, als die Einladung zur #BLNChallenge kam. Das Ziel war es, innerhalb von zwei Stunden selbständig den Kite in der Luft zu kontrollieren und gleichzeitig auf einem Mountainboard (ein etwas grösseres Skateboard mit fetten Reifen) durchs Gras zu rollern. Kitelandboarding trifft Pommes!

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Theorie!

Ich treffe also Tim von der Berliner Kiteschule auf dem Tempelhofer Feld. Er freut sich tierisch über den starken Wind, während ich so tue, als würde ich mich auch freuen, habe allerdings etwas Bammel. Der vergeht mir allerdings während des Theorie-Teils: Ich werde ungeduldig, will endlich den Kite in die Hände kriegen. Zugegeben, der Theorie-Teil ist gar nicht so lange, aber ich mochte das noch nie. Ich muss Dinge ausprobieren. Tim hat also nach den wichtigsten Verkehrsregeln ein Erbarmen mit mir und schnallt mir die Sicherheitsausrüstung an. Ich sehe aus wie ein Michelin-Männchen mit Windel und Helm. Sehr schick. Und als mir beim ersten Halten des Kites eine Böe in denselben pfeift und ich fast auf den Boden knalle, verstehe ich auch endlich, wieso Knieschützer ne ganz gute Idee am Anfang sind.

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Wir üben das Laufen mit dem Kite. Hin- und Her, immer den Schirm am Himmel halten und dabei laufen, sich vom Kite zur Seite ziehen lassen, den Kite auf den Boden fallen lassen, ihn wieder starten… So lange, bis ich wieder ungeduldig werde und bettele, doch endlich mit dem Board fahren zu dürfen. Auch wenn Tim sicherlich genervt von mir war, hat er brav durchgehalten und sich nichts anmerken lassen. Bis auf die Extrarunde, die ich gehen musste. War wohl die gerechte Rache, bevor er mich endlich mit Board UND Kite hat spielen lassen. Und ich sage Euch: Die ersten paar Meter, die man eigenständig rollt – nur durch Halten des Schirmes in der richtigen Position, Durchdrücken der Beine, Anwinkeln der Füsse und Absuchen der Wiese nach möglichen Sonnenanbetern, über die man nicht fahren sollte – diese paar Meter, die sind der Wahnsinn. Ein herrliches Gefühl, sich nur durch den Wind angetrieben zu bewegen. Und wenn man dann auch noch so ungalant wie ich einfach nach vorne fällt, weil man sich gerade wie der King von Tempelhof fühlt, dann fühlt man sich bis kurz vor dem Aufprall wie der King vom Flugplatz!

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Wenn man sich an Sonnenbrand (lässt sich vermeiden) und Muskelkater (is gesund) gewöhnen kann, dann ist das eine ganz tolle Sache. Ich werde auf jeden Fall noch einen Kurs bei Tim besuchen und mein „Basiskönnen“ vertiefen. Vielleicht steht dann ja auch bald ein Kite und ein Board auf der Wunschliste. Und vielleicht will ich das Ganze ja auch im Wasser lernen. Und dann, ja dann kann ich eigentlich auch gleich wieder um die Welt reisen. Nur diesmal mit ein wenig mehr Gepäck…

Kostenloses eBook: Roadtrip Neuseeland

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Du wolltest schon immer einen Roadtrip über die Südinsel Neuseelands machen und suchst noch nach Inspiration, wie Deine Strecke aussehen soll? Dann bist Du hier richtig!

Ich habe im Mai 2013 (Herbst in Neuseeland) einen zweiwöchigen Roadtrip über die Südinsel gemacht. Für mich war das eine ungeheuer tolle Erfahrung und ich möchte Dir helfen, dass Du das auch so erleben kannst. Das eBook ist keine Anleitung für den perfekten Roadtrip, aber es kann Dir ein paar Anregungen geben, die Dir helfen sollen, Deine Reise zu planen.

Die Etappenbeschreibungen im eBook sind aus meinem Blog entnommen. Zusätzlich gibts noch ein paar Infos zur Strecke.

Mir bleibt jetzt nicht mehr viel, als Dir viel Spass bei der Lektüre und noch mehr davon beim Roadtrip in Neuseeland zu wünschen. Solltest Du noch Infos brauchen, wie man in Neuseeland ein Auto günstig mieten kann, klicke hier. Wenn Du wissen willst, wie ich mir meinen Kombi eingerichtet habe, um zwei Wochen lang gemütlich zu reisen, dann gehts hier lang.

Lade hier das kostenlose eBook (PDF 38MB)

Du, Tirol….

Mein liebes Tirol! Ich hab ja schon ein paar Sachen über Dich geschrieben. Da war ich in Hochgurgl-Obergurgl bei traumhaftem Wetter zum ersten Mal seit 12 Jahren mal wieder Skifahren oder in Sölden beim Après-Ski. Und immer gabs Sonne. Es war ein regelrechter Schrecken mitansehen zu müssen, wie es bei Dir im Ötztal sogar mal schlechtes Wetter geben kann.

Hochötz

Hochötz im Tiefschnee

Zum Abschluss unserer Tour wollten wir ja eigentlich noch ein bisschen Sonne tanken in Hochötz. Was bitte sollen wir da mit Neuschnee? Neuschnee, der so fluffig und weich ist, dass sich Skifahren so anfühlt, als würde man schweben? Neuschnee, der so sanft ist, dass man sich einfach nur gerne reinfallen lässt. Neuschnee im März. Klar, das kennt man auch aus Berlin, dass es um Ostern nochmal schneit. Aber bei uns ist der Schnee dann immer schon grau, matschig und hasserfüllt, wenn er noch fällt.

Ich bin nun mal ein Mann und kann deswegen nicht weinen – aber da hätte ich mir gewünscht, ich könnte den Saft aus den Augen drücken. Zumal ich auch keine Skibrille dabei hatte, aber das ist ne andere Geschichte…

Kühtaile Alm

Österreich
Tirol! Ich möchte mich bei Dir bedanken. Für den Kater vom Zirbenschnaps. Für den Muskelkater vom Skifahren. Für die Panda-Bräune im Gesicht. Und auch für das Kilo, das ich mit nach Hause nehmen durfte. Wieso kann es nicht einfach überall auf der ganzen Welt Essen geben, wie Du es einem gibst? Kaspressknödel, Schnitzel, Kartoffelsalat, Wurst, Apfelstrudel, Kraut, Kaiserschmarrn!

Vorschlag, liebes Tirol

Willst Du nicht einfach Deine Sachen (unbedigt: Berge, Pisten, Hütten, Lifte, Essen, Muttis, die das Essen kochen) packen und zu uns nach Berlin ziehen? Oder nach Meckpomm? Da wär reichlich Platz…

Schnitzel

Kaiserschmarrn

Hinweis: Danke, Tirol Werbung, für die Einladung. Meine Meinung bleibt die unbeeinflusste meine.

„Alleine reisen ist doch scheisse“

„Alleine reisen ist doch scheisse“ habe ich neulich gehört, als ich von meiner Weltreise 2013 erzählt habe. Diese Weltreise habe ich – ja, tatsächlich – alleine gemacht. Nur geht dieses Zitat nicht aus dem Kopf. Also, was war wirklich scheisse am Alleine Reisen?

  • Man zahlt oft einen Preis fürs Zimmer. Egal, ob da jetzt eine oder zwei Personen drin schlafen. Ist natürlich doof, so alleine. Aber: Man kann immer handeln. Oft lässt sich am Preis was machen, wenn man mit traurigem Gesicht vom schlimmen „Aber ich bin doch allein“-Sein erzählt. Oder man teilt sich das Zimmer mit Menschen, die man auf der Reise kennenlernt. Also. Kein Argument!
  • Man muss alleine Essen. Haha, ehrlich: Quatsch! Setz Dich irgendwo dazu, sprich mit den Menschen und du wünschst Dir irgendwann, Du könntest mal wieder alleine und in Ruhe essen.
  • Abends ist man immer alleine. Hier gilt dasselbe wie beim Essen. Und: Gib einfach mal ein Bier aus, wenn Du allein in der Strandbar sitzt. DAS klappt immer!
  • Entscheidungen treffen. Das scheint für einige wirklich ein Problem zu sein. Ich habe in Laos ein deutsches Pärchen kennengelernt. Er erzählte, dass er so froh sei, seine Freundin dabei zu haben, weil er sich tagelang nicht entscheiden könnte, ob er jetzt weiter nord- oder südwärts wolle. Sie nehme ihm das ab, bevor er drüber grübelt. Ok, das mag extrem sein, ich dagegen habe es genossen, jeden Tag selbst zu entscheiden, wohin ich als nächstes will. Meine Reiseroute von einem Reisepartner bestimmen zu lassen – dazu wäre ich zu egoistisch.
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Victory-Zeichen in Asien und Du hast neue Freunde. So einfach wie Per Anhalter Fahren!
  • „Allein kann man seine Eindrücke nicht teilen“ – Schreib einen Blog und baller Deine Eindrücke lieber zu den Leuten, die sowieso gerade nicht dasselbe sehen wie Du. Wenn Dir das nicht reicht: Unterhalte Dich mit sicherlich verfügbaren Menschen (wenns sein muss, auch in Deiner eigenen Sprache – gibts überall) vor Ort. Du wirst überrascht sein, auch mal ganz andere Sichtweisen kennenzulernen.
  • Alleine ist man Aussenseiter. Zugegeben, die Befürchtung hatte ich auch. Es gibt auch tatsächlich ein paar Ziele, an denen man vor lauter Pärchen und Familien fast die Krise bekommt. Da hilft nur eins: Weiterziehen! An vielen Plätzen dieser Welt sind massenweise Alleinreisende unterwegs.

Was tatsächlich „scheisse“ ist am Alleine Reisen: Ich hatte manchmal einfach zuviel davon, andauernd neue Menschen kennenzulernen. Zuhause trifft man ja auch nicht jeden Tag neue Menschen, mit denen man gleich einen oder mehrere Tage verbringt und teils intensive Erlebnisse teilt. Aber auch da gibt es ein ganz einfaches Mittel dagegen: Sei allein! Du wirst es genießen!

Oder hat noch jemand Argumente gegen das Alleinreisen? ;-)