More Nights in Bangkok!!

Adios Abu-Dhabi! Nach nur einem Tag durfte ich Dich endlich verlassen. Weiter gehts mit Etihad nach Bangkok. Ich freue mich schon lang auf diese Stadt, da ich mir kaum etwas besseres als Grosstadt und Hitze vorstellen kann.

Nach einem angenehmen Flug über Indien und jede Menge Wasser landen wir schön mitten in den Sonnenuntergang hinein. Nach 30 Minuten Schlange Stehen an der Immigration kanns auch schon gleich ins Taxi (merke: offizielle Taxen haben das Schild „Taxi Meter“ auf dem Dach und nicht „Taxi Miter“, ebenso haben sie keine Spoiler, keinen schwarzlichtbeleuchteten Boden und auch keinen Fuchsschwanz) und nach Bangkok gehen. Die zuerst recht langweilige Autobahn verwandelt sich dann recht schnell in ein einziges staunendes WOW! Ein Hochhaus neben dem anderen (und alle schöner als die in Abu-Dhabi – is aber auch nicht schwer), überall Menschen, Garküchen, Stau, Licht, bunt, hektisch, laut, ganz anders und doch irrsinnig schön. Der Taxifahrer zockt mich noch schnell um ca. 200 Baht ab, aber da ich dringend dahin muss, wohin der Kaiser alleine geht, ist mir das in dem Moment herzlichst egal.

 In Bangkok! Endlich!

Ich checke ins Hotel (The Inn Saladaeng – sehr empfehlenswert) im Stadtteil Silom ein und stürze mich nach einer schnellen Dusche (ich könnte hier 9 mal am Tag duschen) nach draussen. Um die Ecke ist die Hauptstrasse und die Gehwege sind ein einziges Freiluftrestaurant. Wenn man da entlang läuft, gibts dann in etwa das: Frittierte Hühnerschlegel, gedämpfter Mais, Suppe, frittiertes Tofu, frittierte Hühnerbeine, frittiertes Fett, Ananas, Papaya-Salat, fermentierter Fisch, frittiertes irgendwas usw…

Es ist der Wahnsinn. Im einen Moment riechts lecker und im nächsten denkt Deine Nase, Du willst sie verarschen. Ich bin erstmal absolut überfordert, weil ich bei 90% der Speisen absolut keine Ahnung habe, was es ist und wie es gegessen wird und gehe deswegen peinlicherweise erstmal zu McDonalds.

Danach freue ich mich über ein kühles Singha-Bier auf der Terrasse einer Bar und starre fasziniert auf den Irrsinn, der hier in einer Nebenstrasse noch nicht mal annähernd an das rankommt, was ich am kommenden Tag noch sehen werde. Später lerne ich vor dem Hotel „Walle“ kennen, einen Deutschen, der gerade aus Nepal kommt. Wir verabreden uns für den nächsten Morgen, um uns planlos Bangkok anzuschauen.

Ich versuche bei ca. 28 Grad einzuschlafen. Der Jetlag, die durchgemachte Nacht in Abu Dhabi und die dann irgendwann von meinem überreizten Hirn verstandene Klimaanlage helfen da hervorragend dabei. Leider habe ich vergessen, mir meine Füsse zu waschen, die Houskeeping-Lady wird sich über den versammelten Dreck Bangkoks gefreut haben. Danke an dieser Stelle fürs Laken wechseln!

Morgen werde ich mir die Flipflops ins Fleisch laufen!

Ps: Leider gibts heute nicht viele Bilder, da mich gerade meine Kamera im Stich lässt und das WIFI hier auf Koh Phangan so unfassbar langsam ist.

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