Drum prüfe wer sich ewig bindet – Die Kamera

Welche Kamera schlepp ich nur mit mir rum?

Ich will ne Menge schöne Bilder machen auf meiner Reise. Das ist bei mir nicht nur aus privaten, sondern auch aus beruflichen Gründen recht wichtig.

Ich habe keine Lust, kiloweise Equipment mit mir rumzuschleppen.

Was tun?

Eine Billoknipse mitnehmen, Point&Shoot und weiter, mich nach der Reise über schlecht belichtete, unscharfe Bilder freuen?

Nein.

Also habe ich mich in dieses „Internet“ begeben und ne Menge Berichte gelesen, Bilder angesehen, unnötig lange Technik-Diskussionen in diversen Foren gelesen und am Ende die Schnauze vom Angebot voll gehabt.

Was ist es nun geworden? Welches Baby nimmt Matze mit in die Welt?

Darf ich vorstellen? Die Kamera mit dem schön bescheuerten Namen Olympus E-M5 OM-D.

Ich habe mich aus folgenden Gründen für dieses kleine sexy Ding entschieden:

  • klein
  • sieht gut aus – nicht zu retro, nicht zu modern
  • liegt (mit sauteurem Extragriff) gut in der Hand

Wieso wirklich?

  • 4/3 Standard – es gibt einfach ne Menge schöne Objektive dafür
  • Mit dem Kit-Zoomobjektiv is die Kamera sehr unempfindlich gegen Staub und Wasser (Wellen? Mir doch egal). Es gibt sehr witzige Demonstrationsvideos von mutigen Japanern.
  • 16 Megapixel sind jetzt nicht wahnsinnig viel, aber ausreichend für allerlei Sauereien
  • der Bildstabilisator ist der Hit. Auch bei Video sehr interessant
  • sie ist echt klein!

Und weil ich damit noch nicht genug Geld ausgegeben habe, habe ich mir noch das Panasonic 7-14mm Objektiv gekauft, da ich einfach auf Weitwinkel stehe. Ausserdem muss ich so weniger Bilder machen, da ich ja auf einem Bild mehr drauf habe. Milchmädchenrechnungen funktionieren immer! Und neben dem Kitzoom darf auch das süsse kleine Pancake Panasonic 20mm noch mit.

Da oben in der Galerie gibts schonmal ein paar mit der Kamera geschossenen Bilder aus der ach so exotischen Schönower Heide. Kann ich übrigens für alle Berliner empfehlen. Gar nicht weit weg und doch so schön ab vom Schuss. Was gibts da? Renaturierte Rieselfelder (ja richtig, da wurden die menschlichen Abwässer „verrieselt“, als Ostberlin noch keine Kläranlage hatte) und ehemalige Truppenübungsplätze, auf denen jetzt Hirsche röhren und Bambis grasen. Und wer danach Lust bekommen hat, das eben gesehene Wild zu essen: ab ins Gasthaus am Gorinsee. Vom Besitzer selbst geschossenes Fleisch inkl. erstklassiger Ostatmosphäre.

3 Antworten auf „Drum prüfe wer sich ewig bindet – Die Kamera“

    1. Ich hab mich fuer die Olympus OM-D entschieden. Steht da oben ;-))
      Am 7.1. gehts erstmal via Abu Dhabi nach Bangkok. Ich goenne mir dann erstmal 2/3 Wochen Strand und dann entscheide ich, wie es weitergeht. Der Plan sieht zwar folgendermassen aus, aber ich entscheide spontan, wohin ich weiter will. Ich fahr ein halbes Jahr. Alleine.

      LG Matze

  1. Bin bei der Recherche für Neuseeland auf dich gestoßen :)
    Schöner Blog, die Bilder bei den Neuseeland Einträgen sind nett … aber … ich hab nach einer Zeit den Eindruck bekommen dein Objektiv hätte was oder da beißen sich zwei Filter oder so. Da du aber wohl die Oly hast und anscheinend auch was davon verstehst – nehme ich an, die Vignettierungen sind eine künstlerische Entscheidung? Post oder Lochkamera-Effekt?
    Ich fand es etwas viel, aber das ist natürlich subjektiv :)
    Werde mich mal weiter umsehen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.