New York

Von Cancun gehts über Philadelphia nach New York. Ich habe extra einen Flug mit Zwischenstop in den USA gebucht, weil ich unbedingt in La Guardia ankommen wollte. Aus dem simplen Grund, dass der Anflug erstens halsbrecherisch und zweitens sehr spektakulär ist.

Und genau so komm es dann auch. Man fliegt fast direkt über Manhattan ein, ein wildes Gekurve und Gesinke um dann sehr überraschend zum ersten mal im Leben auf New Yorker Boden zu knallen. Nochmal!!

P6140794

Wohnen in der Bronx

Da ich in San Francisco schon Spass mit zwielichtigen Wohngegenden hatte, habe ich mich konsequent in die Bronx eingemietet. Und da fahre ich natürlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hin. So lerne ich auch recht schnell, dass man für den Bus immer einen Dollar in kleinen Münzen bereithalten sollte, weil man sonst nicht mitgenommen wird. Und bei Nacht in der Bronx in die Subway umzusteigen macht fast soviel Spass wie in San Francisco morgens auf den Bus zu warten.

P6140829

Ich komme trotzdem sehr heil in meinem „Hotel“ an, freue mich tierisch über mein eigenes Appartment mit Küche, tollem Bett und Bad und schlafe mal wieder sofort ein.

Planlos in Manhattan

Am nächsten Morgen fahre ich planlos nach Manhattan. Laufe planlos rum. Fotografiere planlos. Esse planlos. Geniesse planlos. Und komme abends völlig planlos und kaputt wieder zurück in die Bronx. Und ja, ich fühl mich wohl. Jeder warnt einen, wie schlimm die Bronx doch sei. Ihr irrt! Das ist das richtige New York! Hier leben Menschen, andere Touristen habe ich nur im Hotel gesehen. Und um mal eine weitere Lanze für die Bronx zu brechen: Ich hatte hier bis auf das eine Mal „unwohl-fühlen“ beim Ankommen nie Probleme oder nur ein leichtes Angstgefühl.

P6190006 P6161064 P6130554

Die kommenden Tage fahre ich mit der Staten Island Ferry, staune im MOMA, besuche Galerien, esse interessantes, schlechtes und tolles Essen, lerne nette Menschen kennen, treffe Menschen aus der Heimat, sitze stundenlang rum und beobachte Menschen, habe tolles Wetter, habe Regen, gehe auf ein Konzert, wundere mich mal wieder über die Sitten und Gesetze der Amerikaner, schau mir die Stadt von oben an und – absoluter Höhepunkt – trinke ein Jever! So kurz vor dem Heimflug nach Deutschland trinke ich in NY mein deutsches Lieblingsbier. Treffer!

Untitled_Panorama11 P6200272

Fazit New York

Insgesamt finde ich NY toll, hatte mir aber ein bisschen mehr davon versprochen. Lange war die Stadt für mich der Inbegriff der modernen Welt, weswegen ich beim Anblick der maroden Urahn, des überall aus dem Asphalt schiessenden Dampfes und des Zustands vieler Gebäude doch ein wenig erschrocken war. Wenn man das mit Hong Kong vergleicht, verliert NY klar nach Punkten. Aber: Ich habe so wenig gesehen, ich muss da nochmal hin!

So endet dann auch meine Weltreise. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge steige ich in den Flieger nach Dublin, von wo aus ich nach einem nur dreistündigen Aufenthalt zurück nach Berlin fliege.

Bye Welt. Du bist toll!

Eine Antwort auf „New York“

  1. hach. NY auf dem Rockefeller bei Nacht. Wären uns nicht irgendwann die Hände abgefroren hätte man uns vor Sonnenaufgang da ganz sicher nicht mehr rutnerbekommen ;)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.